Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang, Teil 1

Meine neue Aufgabe dieses neue Jahr ist ja momentan bei den olympischen Spielen.

Ich wurde gefragt, ob ich als Jurymitglied (alpine Herren) arbeiten möchte. Das heißt, ich bin einmal drei Wochen von zu Hause weg. Meine Eltern schauen auf meine Tochter, darüber bin ich sehr froh. Was heißt Jurymitglied, es gibt drei von uns, wir sind das Bindeglied vom Start bis ins Ziel für Markus Waldner. Informationen werden an ihm weitergeleitet, wie zum Beispiel „Start Stop“! In meinem Fall stehe ich auf einen Sprung, der eine große Herausforderung ist, man hat doch sehr viel Verantwortung gegenüber den Rennläufern, sie vertrauen darauf, dass alles passt, damit sie voll über den Sprung fahren können. Als Rennläufer war das für mich alles kein Thema, ich konzentrierte mich ausschließlich auf das Rennfahren. Es ist sehr interessant zu sehen, was alles im Hintergrund abgeklärt werden muss, wie im aktuellen Fall einer Verschiebung. Fernsehen, IOC, FIS alle wollen gefragt werden, schließlich werden oft Entscheidungen getroffen, wo der Sport zweitrangig ist, leider ist es so.

Es macht aber extrem viel Spaß mitten drin zu sein. Es ist zwar sau kalt und mein Tag auf der Piste beginnt um 7 Uhr und endet am 14:30. Danach Sitzungen, aber es ist sehr interessant, und ich kann super viel lernen.

Ich hoffe, der Wind vertschüsst sich bald, damit wir faire Rennen haben und vor allem keinen Zufallsolympiasieger.

Melde mich bald wieder mit Neuigkeiten aus Südkorea.

Eure Michi

Im Anschluss seht Ihr ein paar Fotos und ein kurzes Video.